Traditionsreiches Weinhaus mit moderner Hotelerweiterung

Henninger ist ein Begriff in der Region, auch wenn der Name in diesem Ort häufiger vorkommt. Wir haben dem Weinhaus unseren ersten Besuch abgestattet und waren sehr zufrieden mit dieser Entscheidung! Neben der dem Restaurant (aus der Weinstube ist das Henninger rausgewachsen) mit mehreren Räumlichkeiten gibt es seit 2013 auch ein modernes Hotel auf dem Anwesen sowie eine Weinbar.

Das Ambiente

Gediegen, rustikal, Holzböden und Balken, Kamin, vertäfelte Wände. Das ganze geschmackvoll renoviert und mit modernen Akzenten ergänzt, das ist das stilvolle Ambiente des Kaminzimmers bzw. der Weinstube. Das Kaminzimmer wird durch dicke Holzbalken optisch unterteilt, so dass auch die Tische dadurch nicht direkt nebeneinander stehen. Das Restaurant steht natürlich auch den Hotelgästen zur Verfügung, die den Vorteil haben, den hauseigenen Wein ohne Reue geniessen zu können.

Die Karte

Die Karte war an diesem Abend dreigeteilt. Zum einen gibt es Pfälzer Leibgerichte – Vorspeisen und Hauptgerichte, teilweise in überraschender Variante oder mit besonderen Beilagen. Dazu gesellt sich eine Karte mit gutbürgerlichen Klassikern, die nicht nur in dieser Region beliebt sind und eine saisonale Karte für den gehobenen Anspruch. Somit sollten eigentlich alle Geschmäcker abgedeckt sein.

Die Weinkarte umfasst natürlich die eigenen Weine bzw. die Weine der Henninger Edition von der Winzergenossenschaft Kaltstatt. Hinzu kommt eine ausgesuchte Selektion von Weinen der deutschen Weinstraße.

Meine Empfehlung / dieses mal probiert

Auch hier reicht ein Besuch für eine ausführliche Empfehlung nicht aus. An diesem Abend haben wir zum einen die Grumbeersupp mit Baconchips und Blutwurstcroutons sowie ‚Henninger’s Pfalzglück‘ von der Pfälzer Karte und das Cordon Bleu aus der Klassikerauswahl probiert. Die Portionen sind durchaus ordentlich! Das Cordon Bleu kommt mit Bergkäse und Rieslingschinken daher. Dies sah beim Vorbeitragen schon so lecker aus, dass die Wahl darauf viel. Später haben wir das Wiener Schnitzel am Nachbartisch gesehen, auch dass sah sehr sehr gut aus!

Hinter dem ‚Pfalzglück‘ verbirgt sich das Dreierlei aus Saumagen, Bratwurst und Leberknödel auf Sauerkraut. Auch das ist sehr zu empfehlen.Wer noch ein Dessert möchte, sollte auf eine schwere Vorspeise besser verzichten, es sei denn, man hat viel Hunger mitgebracht.

Von daher war es gut zu verschmerzen, dass das Dessert ‚Cantuccinieis mit Mandeltarte‘ eher übersichtlich ausfiel. Das Eis hat so außergewöhnlich gut geschmeckt, wie es der Name verspricht. Die Mandeltarte klein, mit dicken Stückchen und gehaltvoll.

Die Preise

Wie bei dem beschriebenen Angebot und dem Anspruch nicht anders zu erwarten ist das Preisniveau gehoben, auch die Pfälzer Hauptgerichte schlagen mit mehr als 10 Euro zu Buche. Aber dafür hat man was auf dem Teller und das sicher nicht aus der Fertigecke, sondern frisch zubereitet und teilweise hausgemacht.

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